Weltweite Lesung ukrainischer Literatur am 7. September 2022

Weltweite Lesung ukrainischer Literatur am 7. September 2022

(c) Hartwig Klappert

Das internationale literaturfestival berlin [ilb] ruft in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse und dem PEN Zentrum Deutschland Kinos, Schulen, Universitäten, Medien, Kultureinrichtungen und Einzelpersonen auf, sich am 7. September 2022 an einer weltweiten Lesung ukrainischer Literatur zu beteiligen.

Anlässlich des Krieges in der Ukraine und seiner verheerenden Auswirkungen möchten wir mit der Weltweiten Lesung ukrainische Literatur ins Licht rücken, ihre inhaltlichen und stilistischen Facetten hervorheben sowie ukrainischen Autor:innen ein internationales Forum geben. Auch in Zeiten der Not kann und muss Literatur als Medium der Kritik fungieren, kann versuchen, Worte und sprachliche Formen für Unsagbares zu finden. Im Rahmen der Lesungen stehen zugleich nicht nur aktuelle Werke im Vordergrund, sondern auch historische.

Gelesen werden kann sowohl aus eigens ausgewählten Texten als auch aus den Vorschlägen des ilb. Wir denken dabei an folgende Autoren: Jurij Andruchowytsch, Serhij Zhadan, Boris Tschersonskij, Ilja Kaminskij, Oksana Sabuschko, Andrej Kurkow, Taras Prochasko, Andrij Ljubka, Natalia Belchenko, Kateryna Kalytko, Luba Jakymtschuk, Maryana Kiyanovska, Iya Kiva, Halyna Kruk, Irina Schuwalowa, Ostap Slyvynsy, Iwan Kotljarewski und Taras Schewtschenko.

Institutionen und Personen, die sich mit einer eigens organisierten Lesung beteiligen möchten, werden gebeten, uns folgende Informationen bis zum 1. Juli 2022 zukommen zu lassen: Namen der Organisator:innen, Veranstaltungsort, Uhrzeit, teilnehmende Akteure, Veranstaltungssprache, ggf. Link zu Ihrer Webseite. Die E-Mail-Adresse lautet: worldwidereading@literaturfestival.com. Das ilb wird die Veranstaltungen auf der Webseite, der Presse und in den sozialen Medien ankündigen. Die Rechte an den Texten müssen die Veranstalter selbst bei den Verlagen oder Autor:innen erwerben – dabei helfen wir gerne.

Alle Unterzeichner:innen des Aufrufs finden Sie hier.